SELBER MITMACHEN
Sie können selbst Ihre Veranstaltungen eingeben - dazu müssen Sie auf unseren Seiten als Nutzer eingetragen sein. Hier anmelden!
WANN, WO, WAS, WER?
9. Abonnementkonzert

Datum:
09.05.2010
Beginn:
17:00
Veranstaltungsort:
95028 Hof
Theater Hof,
Kategorie:
Konzert
Beschreibung:
„Russische Gegensätze“ stehen an diesem Konzertabend mit auf dem Programm. Dabei liegt der Schwerpunkt vor allem auf den Kontrasten innerhalb der einzelnen Kompositionen, die allesamt von den russischen Wurzeln ihrer Schöpfer und deren persönlichen Schicksalen geprägt sind.
Fünf Jahre nach Mussorgskys Tod wurde in Petersburg seine Oper „Chowanschtschina“ uraufgeführt. Die Oper beschäftigt sich mit den Machtkämpfen um Peter den Großen, den Kampf zwischen Tradition und Fortschritt, Staat und Kirche und zwischen gegensätzlichen politischen und religiösen Prinzipien. Das orchestrale Vorspiel der Oper „Morgendämmerung an der Moskwa“ schildert einen Sonnenaufgang über dem Fluss. Das expressive Vorspiel zur Oper ist ein symphonisches Kleinod: Die Instrumentierung des Tagesanbruchs mit einer hinreißenden Klarinettenmelodie formt von Beginn an eines der ausdrucksvollsten Musikstücke, die Mussorgsky komponierte.
Im Anschluss daran wird die Sinfonia Concertante für Violoncello und Orchester e-Moll, op. 125 von Sergej Prokofieff zu hören sein. Sein Cello-Konzert wird vor allem von ausdrucksstarken, sehr prägnanten Melodien getragen. In allen drei Sätzen kontrastieren jeweils zwei Themen in Stimmung und Charakter. Die Grundstimmung der Sinfonia Concertante erinnert an russische Volksweisen und lässt den Zuhörer deutlich Melancholie spüren, was nicht verwundert, wenn man bedenkt, wie sehr der lange Zeit im Exil lebende Komponist an seiner Heimat hing.
Der Cellist Claudio Bohórquez, der sich als Solist mit den Hofer Symphonikern in Prokofieffs Cello-Konzert präsentiert, wird von Dirigenten, Publikum, Veranstaltern und Kritikern gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen. Er tritt als Solist mit einer eindrucksvollen Palette international bedeutender Orchester und Dirigenten sowie mit renommierten Kammermusikpartnern in Erscheinung. Darüber hinaus widmet sich der Künstler verschiedenen Installations-, Improvisations- und Meditationsprojekten. Claudio Bohórquez ist peruanisch-uruguayischer Abstammung, in Deutschland geboren und aufgewachsen, und lebt zur Zeit in Berlin.
Zum Abschluss erklingt die Symphonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 „Pathétique“ von Peter I. Tschaikowsky. Ein Nervenzusammenbruch des Komponisten führte zu einem Selbstmordversuch, wenige Tage nach der Uraufführung seiner 6. Symphonie starb er in St. Petersburg an der Cholera. Die Uraufführung der „Pathétique“ fand unter seiner Leitung statt. Er äußerte: „Ich liebe sie, wie ich nie zuvor auch nur eine einzige von meinen Schöpfungen geliebt habe.“ Weiter schrieb er in Briefen: „Glauben Sie nicht jenen, die versucht haben, Sie zu überzeugen, dass das Musikschaffen eine kalte und vernunftsmäßige Beschäftigung sei. Nur jene Musik kann rühren, erschüttern und reizen, welche der Tiefe einer durch Inspiration bewegten Künstlerseele entströmt… Das, was in diesem Zustand aus der Feder kommt oder einfach sich im Geiste formt, ist immer gut ...“ Die Äußerungen kennzeichnen Tschaikowsky als einen durch und durch romantischen, subjektiven Künstler.
Geleitet werden die Hofer Symphoniker an diesem Abend russischer Kontraste von Dirigent Till Fabian Weser. Er wurde 1965 in Bloomington, Indiana, USA geboren. Als Operndirigent setzt sich Till Fabian Weser besonders für die Förderung junger Sänger ein. Die speziellen künstlerischen Interessen von Till Fabian Weser liegen bei den Schnittpunkten von Alter und Neuer Musik sowie beim Jazz. Er kann auf viele erfolgreiche Konzerte im nationalen und internationalen Rahmen, wie z. B. bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, beim Rheingau Musik Festival oder Beethovenfest Bonn zurückblicken und dirigierte Orchester wie die Düsseldorfer Symphoniker, Nürnberger Symphoniker, Hofer Symphoniker, Jenaer Philharmonie oder die die Deutsche Kammerakademie. Seit 1994 ist er Mitglied der Bamberger Symphoniker und übernahm 2005 die Künstlerische Leitung der Sommer Oper Bamberg, mit der es 2009 zur Zusammenarbeit mit Edda Moser kam.
Karten zu 31 €, 29 € und 27 € sind in der Geschäftsstelle der Hofer Symphoniker, Klosterstraße 9 – 11, 95028 Hof, Telefon 09281 7200-29, Fax 09281 7200-72, erhältlich.
Konzerteinführung
Für das interessierte Publikum bietet der Dirigent Till Fabian Weser vor Beginn des 9. Abonnementkonzertes am Samstag, 08. Mai 2010 um 18:00 Uhr und am Sonntag, 09. Mai 2010 um 16:00 Uhr im Theater Hof (Studio) eine Einführung zum Konzertprogramm an.
Der Eintritt hierzu ist frei. Auch Interessierte, die das Abonnementkonzert nicht besuchen, sind herzlich eingeladen.
Fünf Jahre nach Mussorgskys Tod wurde in Petersburg seine Oper „Chowanschtschina“ uraufgeführt. Die Oper beschäftigt sich mit den Machtkämpfen um Peter den Großen, den Kampf zwischen Tradition und Fortschritt, Staat und Kirche und zwischen gegensätzlichen politischen und religiösen Prinzipien. Das orchestrale Vorspiel der Oper „Morgendämmerung an der Moskwa“ schildert einen Sonnenaufgang über dem Fluss. Das expressive Vorspiel zur Oper ist ein symphonisches Kleinod: Die Instrumentierung des Tagesanbruchs mit einer hinreißenden Klarinettenmelodie formt von Beginn an eines der ausdrucksvollsten Musikstücke, die Mussorgsky komponierte.
Im Anschluss daran wird die Sinfonia Concertante für Violoncello und Orchester e-Moll, op. 125 von Sergej Prokofieff zu hören sein. Sein Cello-Konzert wird vor allem von ausdrucksstarken, sehr prägnanten Melodien getragen. In allen drei Sätzen kontrastieren jeweils zwei Themen in Stimmung und Charakter. Die Grundstimmung der Sinfonia Concertante erinnert an russische Volksweisen und lässt den Zuhörer deutlich Melancholie spüren, was nicht verwundert, wenn man bedenkt, wie sehr der lange Zeit im Exil lebende Komponist an seiner Heimat hing.
Der Cellist Claudio Bohórquez, der sich als Solist mit den Hofer Symphonikern in Prokofieffs Cello-Konzert präsentiert, wird von Dirigenten, Publikum, Veranstaltern und Kritikern gleichermaßen als eine der aufregendsten und faszinierendsten Musikerpersönlichkeiten seiner Generation gepriesen. Er tritt als Solist mit einer eindrucksvollen Palette international bedeutender Orchester und Dirigenten sowie mit renommierten Kammermusikpartnern in Erscheinung. Darüber hinaus widmet sich der Künstler verschiedenen Installations-, Improvisations- und Meditationsprojekten. Claudio Bohórquez ist peruanisch-uruguayischer Abstammung, in Deutschland geboren und aufgewachsen, und lebt zur Zeit in Berlin.
Zum Abschluss erklingt die Symphonie Nr. 6 h-Moll, op. 74 „Pathétique“ von Peter I. Tschaikowsky. Ein Nervenzusammenbruch des Komponisten führte zu einem Selbstmordversuch, wenige Tage nach der Uraufführung seiner 6. Symphonie starb er in St. Petersburg an der Cholera. Die Uraufführung der „Pathétique“ fand unter seiner Leitung statt. Er äußerte: „Ich liebe sie, wie ich nie zuvor auch nur eine einzige von meinen Schöpfungen geliebt habe.“ Weiter schrieb er in Briefen: „Glauben Sie nicht jenen, die versucht haben, Sie zu überzeugen, dass das Musikschaffen eine kalte und vernunftsmäßige Beschäftigung sei. Nur jene Musik kann rühren, erschüttern und reizen, welche der Tiefe einer durch Inspiration bewegten Künstlerseele entströmt… Das, was in diesem Zustand aus der Feder kommt oder einfach sich im Geiste formt, ist immer gut ...“ Die Äußerungen kennzeichnen Tschaikowsky als einen durch und durch romantischen, subjektiven Künstler.
Geleitet werden die Hofer Symphoniker an diesem Abend russischer Kontraste von Dirigent Till Fabian Weser. Er wurde 1965 in Bloomington, Indiana, USA geboren. Als Operndirigent setzt sich Till Fabian Weser besonders für die Förderung junger Sänger ein. Die speziellen künstlerischen Interessen von Till Fabian Weser liegen bei den Schnittpunkten von Alter und Neuer Musik sowie beim Jazz. Er kann auf viele erfolgreiche Konzerte im nationalen und internationalen Rahmen, wie z. B. bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, beim Rheingau Musik Festival oder Beethovenfest Bonn zurückblicken und dirigierte Orchester wie die Düsseldorfer Symphoniker, Nürnberger Symphoniker, Hofer Symphoniker, Jenaer Philharmonie oder die die Deutsche Kammerakademie. Seit 1994 ist er Mitglied der Bamberger Symphoniker und übernahm 2005 die Künstlerische Leitung der Sommer Oper Bamberg, mit der es 2009 zur Zusammenarbeit mit Edda Moser kam.
Karten zu 31 €, 29 € und 27 € sind in der Geschäftsstelle der Hofer Symphoniker, Klosterstraße 9 – 11, 95028 Hof, Telefon 09281 7200-29, Fax 09281 7200-72, erhältlich.
Konzerteinführung
Für das interessierte Publikum bietet der Dirigent Till Fabian Weser vor Beginn des 9. Abonnementkonzertes am Samstag, 08. Mai 2010 um 18:00 Uhr und am Sonntag, 09. Mai 2010 um 16:00 Uhr im Theater Hof (Studio) eine Einführung zum Konzertprogramm an.
Der Eintritt hierzu ist frei. Auch Interessierte, die das Abonnementkonzert nicht besuchen, sind herzlich eingeladen.
Ausführende:
Hofer Symphoniker - Till Fabian Weser, Dirigent - Claudio Bohórquez, Violoncello
Webseite:
Ansprechpartner:
Susan Löschner
Tel:
09281/7200-15
Kartenreservierung:
Reservierung erforderlich?
Ja
Eintritt frei?
Nein
Teilnahme am Wettbewerb:
Nein



