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7. Konzert in der Stadthalle mit dem Göttinger Symphonie Orchester zu den Händel-Festspielen

Datum:
16.05.2010
Beginn:
16:00
Veranstaltungsort:
37083 Göttingen
Stadthalle Göttingen,
Kategorie:
Konzert
Beschreibung:
16.05.2010 Musi-Kuss-Schüler/innen spielten mit dem Göttinger Symphonie Orchester im Rahmen der Internationalen Händel-Festspiele Göttingen
Händel 4 Kids!
Christoph-Mathias Mueller | Leitung
Kinder der Musizierschule "Musi-Kuss e.V." und andere Musikschüler/innen haben anlässlich des 20. Geburtstages dieser Musikschule zusammen mit Musikern des Göttinger Symphonie Orchesters im Rahmen der Internationalen Händel Festspiele Göttingen ein Konzert gegeben und konnten dabei erleben, woraus große Orchestermusik zusammengesetzt wird.
Im Laufe des Konzertes hat sich der lustige Clown Piccolino in die Tätigkeit des Dirigenten eingemischt – zur Freude der Zuhörer, zur Überraschung des Dirigenten und zur Demonstration der einzelnen Instrumente
Das Jubiläums-Konzert "20 Jahre Musi-Kuss e.V." war eine gelungene Kombination aus Musik von Kindern für Kinder im Zusammenklang mit den verschiedenen Orchesterinstrumenten und professionell gespielter Musik von hoher Qualität im höchsten Schwierigkeitsgrad.
Demnächst geht's hier zu YOUTUBE: Drei Sätze von G.F. Händel, gespielt vom Göttinger Symphonie Orchester "Chair by chair" mit Musi-Kuss-Schüler/innen mehr Infos
Das Publikum in der vollbesetzten Stadthalle Göttingen folgte begeistert den Darbietungen der Kleinsten sowie den Vorträgen der ausgereiften Künstlerinnen und Künstler.
In seinem Grußwort betonte Dr. Dieter Hildebrandt, Rechtsanwalt und Vorstand des Musi-Kuss e.V., dass diese Musikschule nicht durch öffentliche Gelder gefördert wird. Es ist nicht leicht, ohne Fördermittel zu existieren und trotzdem so hervorragende Leistungen zu erbringen, aber es ist möglich.
Im Hintergrund warten die GSO-Profis (dunkel gekleidet) zusammen mit den Musi-Kuss-Schüler/innen (mit weißem Oberteil) auf ihren Einsatz.
Im Vordergrund: Die Ersten Geigen Valentin, Karla, Clara und Timon neben ihren Profi-Freunden.
Hier das P R O G R A M M
G.F. Händel Drei Sätze aus Wasser- und Feuerwerksmusik
GSO und Musikschüler/innen spielen zusammen
Orchester-Instrumente und Blockflöten stellen sich vor
Ein lustiges Spiel mit einem frechen Clown, der sich in die Tätigkeit des Dirigenten einmischt.
GSO und Musikschüler/innen spielen zusammen
G. Sammartini Konzert für Blockflöte und Orchester
C-Sopran-Blockflöte: Nico Herbig (13)
Géza Kucsera "Old Mc Donalds Reise durch die Musikgeschichte" Uraufführung
Ein vertrautes Thema, in verschiedenen Stilrichtungen arrangiert, von Kindern begleitet.
---------------------------------- PAUSE -----------------------------------
F. Chopin Ballade Op. 47 Nr. 3
Piano Solo: Hung Do (17)
Pablo de Sarasate Zigeunerweisen op. 20
Violine: Leonie Pahlke (16)
Benjamin Britten The Young Person's Guide to Ochestra
Im Orchester haben 32 junge Nachwuchskünstler/innen mitgespielt:
1. Geige: Clara Dobbelstein, Timon Knötzele, Valentin Graepler, Armin Lühder, Carla Friedrich.
2. Geige: Johanna Trümper, Adrian Dobbelstein, Jonas Papenbrock, Elisabeth Michels
Viola (Bratsche): Aaron Bunker
Cello: Clara Merkel, Moritz Helbich, Justus Wetzel, Clara Reichardt
Kontrabass: Claudius Hille, Arne Großelindemann, Katharina Rosteius
Querflöte: Clara Reinhart, Louisa Werner, Hannah Potthoff
Klarinette: Svenja Heise, Karla Neumann
Trompete: Christian Wiese, Kira Stickler, Greta Meyer, Lukas Leinemann
Posaune: Nils Hülsmann
Horn: Anna Barbara Albrecht
Pauke: Jonathan Knötzele
Klavier: Jessica Wochnik, Victoria Ghadiri
Cembalo: Karla Schwerdtfeger
Die 32 Nachwuchskünstler/innen wurden von den GSO-Musiker/innen freundlich und wohlwollend aufgenommen und durften im großen Orchester mitspielen.
Auch bei den Celli war "Chair-by-Chair" angesagt: Jeweils ein Profi neben einem Musi-Kuss-Schüler, an vier Pulten.
Moritz, Clara, Justus und Clara spielten jeweils neben einem professionellen Cellisten.
Drei Musi-Kuss-Kontrabässe Claudius, Arne und Katharina wurden durch den satten Klang der GSO-Profis gestützt.
Zu Händels Menuett aus der Feuerwerksmusik tanzten drei junge Tänzerinnen, einstudiert von Musi-Kuss-Kollegin Olga Vetter, einen bezaubernden barocken Tanz.
Nach den drei Sätzen von Georg Friedrich Händel gab es ein Lied über alle Orchester-Instrumente und alle Arten von Blockflöten. Hier waren viele große und kleine Blockflöten-Künstler/innen gefragt und gaben ihr Bestes. Sie freuten sich, Teil des großen Zusammenklangs mit dem Orchester zu sein.
Dann trat der Clown auf und brachte die Musik durcheinander.
Der Clown wurde überzeugend gespielt von Nikolaus Kühn, Schauspieler am Deutschen Theater Göttingen.
Endlich hat der Dirigent Christoph-Mathias Mueller entdeckt, wer seine Musik durcheinandergebracht hat:
"Wer bist du denn?" -
"Ich bin der Clown Piccolino!" -
"Und warum gibst du den Musikern einfach immer Einsätze?"
"Weil ich doch sooooo gern mal dirigieren möchte!" -
"Ach so! Komm, du darfst jetzt einmal dirigieren!"
Doch anstatt gut und gemäßigt zu dirigieren, bringt der Clown die Musik wieder durcheinander.
Entsetzt ruft der Dirigent: "Halt, halt, halt!!!"
Mit fachkundiger Hilfe gelingt das Dirigieren und die Musik hört sich gut an.
Zu den letzten Takten der Musik und unter dem Jubel der Zuschauer machen Dirigent und Clown einen Tanz auf dem Podest.
So ein Erlebnis!
Die Klänge der Blockflöten eingebettet in Orchestermusik! Gleichberechtigt neben Geigen und Bratschen, getragen von Celli und Kontrabässen, umspielt durch Querflöten, Klarinetten und Oboen, unterstützt durch die Rhythmen der Perkussions-Instrumente, angeregt durch das Fagott, unterstrichen von Posaune und Tuba, bestrahlt durch die Trompeten. Das Ganze aufgelockert durch die heitere Geschichte mit dem Clown.
Dieses Erlebnis, Teil eines großen Orchesters zu sein, war für die zahlreichen jungen Blockflötenspieler/innen tatsächlich etwas ganz Besonderes.
Auch die Alt-, Tenor- und Bassblockflöten genossen das Neue an diesen Klängen und an dieser außergewöhnlichen Zusammenstellung der Instrumente.
Der Chor der Erich-Kästner-Grundschule in Grone Süd sang unter der Leitung von Musi-Kuss-Kollegin Daniela Banzhaf für jedes Instrument eine Strophe, in der jeweils etwas Typisches, Besonderes, Liebenswertes des jeweiligen Instrumentes beschrieben wurde.
Nach dem Auftritt der vielen jungen Blockflötisten gab Nico Herbig seinen Solo-Auftritt: Das Konzert für Blockflöte und Orchester von Giuseppe Sammartini. (Hier bei einer Probe im Probenraum des GSO.)
So konnten die vielen jungen Musikbegeisterten erleben, dass die Blockflöte ein vollwertiges, wunderschönes Instrument ist.
Die Kinder hatten gespannt das großartige Blockflötenkonzert mitverfolgt. Danach kamen auch die Kleinsten zum Einsatz: Mit Glockenspielen durften sie eine eigene Stimme im Orchester spielen.
Das vom Komponisten Géza Kucsera eigens für diese Veranstaltung komponierte Stück "Old MacDonalds Reise durch die Musikgeschichte" ließ das eingängige, bekannte Thema einmal als barocke Fuge erklingen, dann als Beethoven-Sinfonie, danach als Tschaikowsky-Walzer und als "Pink Panther". Stets durften die Kleinen ihre Töne an die dafür vorgesehenen Stellen setzen. Sie waren mit vollem Ernst bei der Sache und haben diese Aufgabe bestens gemeistert.
Nach der Pause spielte der Pianist und Bundespreisträger im Wettbewerb "Jugend musiziert" Hung Do (17 Jahre) souverän und virtuos die Ballade op. 47 Nr. 3 von Fréderic Chopin.
Ebenfalls Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Jugend musiziert" ist Leonie Pahlke (16 Jahre). Sie begeisterte das Publikum durch ihr Solo-Geigen-Stück, die Zigeunerweise von Pablo Sarasate. Das Göttinger Symphonieorchester begleitete dieses virtuose Stück mit großem Einfühlungsvermögen. Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller brachte es auf meisterhafte Weise fertig, die Feinheiten der Interpretation dem Orchester zu übermitteln.
Mit größter Aufmerksamkeit gehen Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller und die GSO-Musiker mit der facettenreichen Interpretation der Solistin mit.
Die vollbesetzte Stadthalle hatte ein sehr interessiertes und doch ungewöhnliches Publikum: Vom Alter her mischten sich kleine Kinder im Kindergartenalter mit Jugendlichen, jungen Eltern und Musikliebhabern im Großeltern-Alter.
In diesem Konzert wurde der Bogen von kindhafter, für Kinder gut verständlicher Musik ("Instrumente kennenlernen") bis zu schwieriger, anspruchsvoller Musik (P. Sarasate) geschlagen, von barocker Musik (G.F. Händel und G. Sammartini) zu moderner Musik (B. Britten), von Solo-Klängen (Chopin) zu vollem Orchesterklang (Old MacDonald).
Schließlich wurde in der letzteren Komposition ein kleines Lehrstück über musikalische Ausdrucksweisen gegeben, über die Vielfalt von musikalischen Sprachen.
Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller ging mit pädagogischem Geschick auf die Kleinsten ein, ermunterte zum Mitspielen, wies den Weg zu richtigen Einsätzen und reagierte mit Humor, wenn diese nicht auf Anhieb kamen.
Hier sind Dirigent und Kinder bei der Generalprobe zu sehen. Es ging gerade darum, den Chor und das Orchester auf ein gleiches Tempo zu bringen.
Für die Kinder, die Konzertbesucher von morgen, waren die gemeinsamen Proben und das Konzert ein eindrucksvolles Erlebnis von klassischer Musik.
Dem großen Ereignis vorausgegangen waren zahlreiche Proben in den Räumen der Musikschule.
Auch die vielen Blockflötenkinder kamen zu den Proben, denn sie wollten auf das Zusammenspiel mit dem großen Symphonie Orchester gut vorbereitet sein.
Vor dem ersten Zusammenkommen mit dem Göttinger Symphonie Orchester: Probe der Großen und Kleinen zusammen. So erlebten die Anfänger auf den Blockflöten die anderen Instrumente sozusagen "hautnah" und bekamen Ideen, welches Instrument sie später einmal lernen wollen - als Fortsetzung des Blockflötenspiels - oder zusätzlich - oder ob es bei der Blockflöte bleibt und auf diesem Instrument hohe Virtuosität entwickelt wird.
Auf jeden Fall gab diese Aktion jedem teilnehmenden Kind Anregungen, Musik und aktives Musizieren in sein Leben zu integrieren.
Händel 4 Kids!
Christoph-Mathias Mueller | Leitung
Kinder der Musizierschule "Musi-Kuss e.V." und andere Musikschüler/innen haben anlässlich des 20. Geburtstages dieser Musikschule zusammen mit Musikern des Göttinger Symphonie Orchesters im Rahmen der Internationalen Händel Festspiele Göttingen ein Konzert gegeben und konnten dabei erleben, woraus große Orchestermusik zusammengesetzt wird.
Im Laufe des Konzertes hat sich der lustige Clown Piccolino in die Tätigkeit des Dirigenten eingemischt – zur Freude der Zuhörer, zur Überraschung des Dirigenten und zur Demonstration der einzelnen Instrumente
Das Jubiläums-Konzert "20 Jahre Musi-Kuss e.V." war eine gelungene Kombination aus Musik von Kindern für Kinder im Zusammenklang mit den verschiedenen Orchesterinstrumenten und professionell gespielter Musik von hoher Qualität im höchsten Schwierigkeitsgrad.
Demnächst geht's hier zu YOUTUBE: Drei Sätze von G.F. Händel, gespielt vom Göttinger Symphonie Orchester "Chair by chair" mit Musi-Kuss-Schüler/innen mehr Infos
Das Publikum in der vollbesetzten Stadthalle Göttingen folgte begeistert den Darbietungen der Kleinsten sowie den Vorträgen der ausgereiften Künstlerinnen und Künstler.
In seinem Grußwort betonte Dr. Dieter Hildebrandt, Rechtsanwalt und Vorstand des Musi-Kuss e.V., dass diese Musikschule nicht durch öffentliche Gelder gefördert wird. Es ist nicht leicht, ohne Fördermittel zu existieren und trotzdem so hervorragende Leistungen zu erbringen, aber es ist möglich.
Im Hintergrund warten die GSO-Profis (dunkel gekleidet) zusammen mit den Musi-Kuss-Schüler/innen (mit weißem Oberteil) auf ihren Einsatz.
Im Vordergrund: Die Ersten Geigen Valentin, Karla, Clara und Timon neben ihren Profi-Freunden.
Hier das P R O G R A M M
G.F. Händel Drei Sätze aus Wasser- und Feuerwerksmusik
GSO und Musikschüler/innen spielen zusammen
Orchester-Instrumente und Blockflöten stellen sich vor
Ein lustiges Spiel mit einem frechen Clown, der sich in die Tätigkeit des Dirigenten einmischt.
GSO und Musikschüler/innen spielen zusammen
G. Sammartini Konzert für Blockflöte und Orchester
C-Sopran-Blockflöte: Nico Herbig (13)
Géza Kucsera "Old Mc Donalds Reise durch die Musikgeschichte" Uraufführung
Ein vertrautes Thema, in verschiedenen Stilrichtungen arrangiert, von Kindern begleitet.
---------------------------------- PAUSE -----------------------------------
F. Chopin Ballade Op. 47 Nr. 3
Piano Solo: Hung Do (17)
Pablo de Sarasate Zigeunerweisen op. 20
Violine: Leonie Pahlke (16)
Benjamin Britten The Young Person's Guide to Ochestra
Im Orchester haben 32 junge Nachwuchskünstler/innen mitgespielt:
1. Geige: Clara Dobbelstein, Timon Knötzele, Valentin Graepler, Armin Lühder, Carla Friedrich.
2. Geige: Johanna Trümper, Adrian Dobbelstein, Jonas Papenbrock, Elisabeth Michels
Viola (Bratsche): Aaron Bunker
Cello: Clara Merkel, Moritz Helbich, Justus Wetzel, Clara Reichardt
Kontrabass: Claudius Hille, Arne Großelindemann, Katharina Rosteius
Querflöte: Clara Reinhart, Louisa Werner, Hannah Potthoff
Klarinette: Svenja Heise, Karla Neumann
Trompete: Christian Wiese, Kira Stickler, Greta Meyer, Lukas Leinemann
Posaune: Nils Hülsmann
Horn: Anna Barbara Albrecht
Pauke: Jonathan Knötzele
Klavier: Jessica Wochnik, Victoria Ghadiri
Cembalo: Karla Schwerdtfeger
Die 32 Nachwuchskünstler/innen wurden von den GSO-Musiker/innen freundlich und wohlwollend aufgenommen und durften im großen Orchester mitspielen.
Auch bei den Celli war "Chair-by-Chair" angesagt: Jeweils ein Profi neben einem Musi-Kuss-Schüler, an vier Pulten.
Moritz, Clara, Justus und Clara spielten jeweils neben einem professionellen Cellisten.
Drei Musi-Kuss-Kontrabässe Claudius, Arne und Katharina wurden durch den satten Klang der GSO-Profis gestützt.
Zu Händels Menuett aus der Feuerwerksmusik tanzten drei junge Tänzerinnen, einstudiert von Musi-Kuss-Kollegin Olga Vetter, einen bezaubernden barocken Tanz.
Nach den drei Sätzen von Georg Friedrich Händel gab es ein Lied über alle Orchester-Instrumente und alle Arten von Blockflöten. Hier waren viele große und kleine Blockflöten-Künstler/innen gefragt und gaben ihr Bestes. Sie freuten sich, Teil des großen Zusammenklangs mit dem Orchester zu sein.
Dann trat der Clown auf und brachte die Musik durcheinander.
Der Clown wurde überzeugend gespielt von Nikolaus Kühn, Schauspieler am Deutschen Theater Göttingen.
Endlich hat der Dirigent Christoph-Mathias Mueller entdeckt, wer seine Musik durcheinandergebracht hat:
"Wer bist du denn?" -
"Ich bin der Clown Piccolino!" -
"Und warum gibst du den Musikern einfach immer Einsätze?"
"Weil ich doch sooooo gern mal dirigieren möchte!" -
"Ach so! Komm, du darfst jetzt einmal dirigieren!"
Doch anstatt gut und gemäßigt zu dirigieren, bringt der Clown die Musik wieder durcheinander.
Entsetzt ruft der Dirigent: "Halt, halt, halt!!!"
Mit fachkundiger Hilfe gelingt das Dirigieren und die Musik hört sich gut an.
Zu den letzten Takten der Musik und unter dem Jubel der Zuschauer machen Dirigent und Clown einen Tanz auf dem Podest.
So ein Erlebnis!
Die Klänge der Blockflöten eingebettet in Orchestermusik! Gleichberechtigt neben Geigen und Bratschen, getragen von Celli und Kontrabässen, umspielt durch Querflöten, Klarinetten und Oboen, unterstützt durch die Rhythmen der Perkussions-Instrumente, angeregt durch das Fagott, unterstrichen von Posaune und Tuba, bestrahlt durch die Trompeten. Das Ganze aufgelockert durch die heitere Geschichte mit dem Clown.
Dieses Erlebnis, Teil eines großen Orchesters zu sein, war für die zahlreichen jungen Blockflötenspieler/innen tatsächlich etwas ganz Besonderes.
Auch die Alt-, Tenor- und Bassblockflöten genossen das Neue an diesen Klängen und an dieser außergewöhnlichen Zusammenstellung der Instrumente.
Der Chor der Erich-Kästner-Grundschule in Grone Süd sang unter der Leitung von Musi-Kuss-Kollegin Daniela Banzhaf für jedes Instrument eine Strophe, in der jeweils etwas Typisches, Besonderes, Liebenswertes des jeweiligen Instrumentes beschrieben wurde.
Nach dem Auftritt der vielen jungen Blockflötisten gab Nico Herbig seinen Solo-Auftritt: Das Konzert für Blockflöte und Orchester von Giuseppe Sammartini. (Hier bei einer Probe im Probenraum des GSO.)
So konnten die vielen jungen Musikbegeisterten erleben, dass die Blockflöte ein vollwertiges, wunderschönes Instrument ist.
Die Kinder hatten gespannt das großartige Blockflötenkonzert mitverfolgt. Danach kamen auch die Kleinsten zum Einsatz: Mit Glockenspielen durften sie eine eigene Stimme im Orchester spielen.
Das vom Komponisten Géza Kucsera eigens für diese Veranstaltung komponierte Stück "Old MacDonalds Reise durch die Musikgeschichte" ließ das eingängige, bekannte Thema einmal als barocke Fuge erklingen, dann als Beethoven-Sinfonie, danach als Tschaikowsky-Walzer und als "Pink Panther". Stets durften die Kleinen ihre Töne an die dafür vorgesehenen Stellen setzen. Sie waren mit vollem Ernst bei der Sache und haben diese Aufgabe bestens gemeistert.
Nach der Pause spielte der Pianist und Bundespreisträger im Wettbewerb "Jugend musiziert" Hung Do (17 Jahre) souverän und virtuos die Ballade op. 47 Nr. 3 von Fréderic Chopin.
Ebenfalls Bundespreisträgerin im Wettbewerb "Jugend musiziert" ist Leonie Pahlke (16 Jahre). Sie begeisterte das Publikum durch ihr Solo-Geigen-Stück, die Zigeunerweise von Pablo Sarasate. Das Göttinger Symphonieorchester begleitete dieses virtuose Stück mit großem Einfühlungsvermögen. Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller brachte es auf meisterhafte Weise fertig, die Feinheiten der Interpretation dem Orchester zu übermitteln.
Mit größter Aufmerksamkeit gehen Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller und die GSO-Musiker mit der facettenreichen Interpretation der Solistin mit.
Die vollbesetzte Stadthalle hatte ein sehr interessiertes und doch ungewöhnliches Publikum: Vom Alter her mischten sich kleine Kinder im Kindergartenalter mit Jugendlichen, jungen Eltern und Musikliebhabern im Großeltern-Alter.
In diesem Konzert wurde der Bogen von kindhafter, für Kinder gut verständlicher Musik ("Instrumente kennenlernen") bis zu schwieriger, anspruchsvoller Musik (P. Sarasate) geschlagen, von barocker Musik (G.F. Händel und G. Sammartini) zu moderner Musik (B. Britten), von Solo-Klängen (Chopin) zu vollem Orchesterklang (Old MacDonald).
Schließlich wurde in der letzteren Komposition ein kleines Lehrstück über musikalische Ausdrucksweisen gegeben, über die Vielfalt von musikalischen Sprachen.
Generalmusikdirektor Christoph-Mathias Mueller ging mit pädagogischem Geschick auf die Kleinsten ein, ermunterte zum Mitspielen, wies den Weg zu richtigen Einsätzen und reagierte mit Humor, wenn diese nicht auf Anhieb kamen.
Hier sind Dirigent und Kinder bei der Generalprobe zu sehen. Es ging gerade darum, den Chor und das Orchester auf ein gleiches Tempo zu bringen.
Für die Kinder, die Konzertbesucher von morgen, waren die gemeinsamen Proben und das Konzert ein eindrucksvolles Erlebnis von klassischer Musik.
Dem großen Ereignis vorausgegangen waren zahlreiche Proben in den Räumen der Musikschule.
Auch die vielen Blockflötenkinder kamen zu den Proben, denn sie wollten auf das Zusammenspiel mit dem großen Symphonie Orchester gut vorbereitet sein.
Vor dem ersten Zusammenkommen mit dem Göttinger Symphonie Orchester: Probe der Großen und Kleinen zusammen. So erlebten die Anfänger auf den Blockflöten die anderen Instrumente sozusagen "hautnah" und bekamen Ideen, welches Instrument sie später einmal lernen wollen - als Fortsetzung des Blockflötenspiels - oder zusätzlich - oder ob es bei der Blockflöte bleibt und auf diesem Instrument hohe Virtuosität entwickelt wird.
Auf jeden Fall gab diese Aktion jedem teilnehmenden Kind Anregungen, Musik und aktives Musizieren in sein Leben zu integrieren.
Ausführende:
Das Göttinger Symphonie Orchester spielt zusammen mit 32 jungen Nachwuchskünstler/innen:
1. Geige: Clara Dobbelstein, Timon Knötzele, Valentin Graepler, Armin Lühder, Carla Friedrich.
2. Geige: Johanna Trümper, Adrian Dobbelstein, Jonas Papenbrock, Elisabeth Michels
Viola (Bratsche): Aaron Bunker
Cello: Clara Merkel, Moritz Helbich, Justus Wetzel, Clara Reichardt
Kontrabass: Claudius Hille, Arne Großelindemann, Katharina Rosteius
Querflöte: Clara Reinhart, Louisa Werner, Hannah Potthoff
Klarinette: Svenja Heise, Karla Neumann
Trompete: Christian Wiese, Kira Stickler, Greta Meyer, Lukas Leinemann
Posaune: Nils Hülsmann
Horn: Anna Barbara Albrecht
Pauke: Jonathan Knötzele
Klavier: Jessica Wochnik, Victoria Ghadiri
Cembalo: Karla Schwerdtfeger
Hinzu kommen etwa 80 Blockflötenkinder und 50 Schulchorkinder der Erich-Kästner-Schule und dem Musi-Kuss-Chor.
1. Geige: Clara Dobbelstein, Timon Knötzele, Valentin Graepler, Armin Lühder, Carla Friedrich.
2. Geige: Johanna Trümper, Adrian Dobbelstein, Jonas Papenbrock, Elisabeth Michels
Viola (Bratsche): Aaron Bunker
Cello: Clara Merkel, Moritz Helbich, Justus Wetzel, Clara Reichardt
Kontrabass: Claudius Hille, Arne Großelindemann, Katharina Rosteius
Querflöte: Clara Reinhart, Louisa Werner, Hannah Potthoff
Klarinette: Svenja Heise, Karla Neumann
Trompete: Christian Wiese, Kira Stickler, Greta Meyer, Lukas Leinemann
Posaune: Nils Hülsmann
Horn: Anna Barbara Albrecht
Pauke: Jonathan Knötzele
Klavier: Jessica Wochnik, Victoria Ghadiri
Cembalo: Karla Schwerdtfeger
Hinzu kommen etwa 80 Blockflötenkinder und 50 Schulchorkinder der Erich-Kästner-Schule und dem Musi-Kuss-Chor.
Webseite:
Ansprechpartner:
C.Büttner
Email:
Tel:
Kartenreservierung:
Reservierung erforderlich?
Ja
Eintritt frei?
Nein
Teilnahme am Wettbewerb:
Ja - Kleine Kinder ganz groß, Helfen durch Musik, Musikerleben, Klangfarben, Musik.Macht.Politik, Neue Wege in die Welt der Musik



