Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates, zum Tag der Musik 2019

„Der Deutsche Musikrat dankt allen Mitwirkenden des Tages der Musik und der Fête de la Musique für einen bunten und ereignisreichen Tag voller musikalischer Vielfalt. Sie haben wiederum Deutschland als Land der Musik erfahrbar gemacht und damit auch die Bedeutung musikalischer Bildung für alle Kinder und Jugendlichen unterstrichen.

Sehr herzlich danke ich auch der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, der GVL, dem ARD-Vorsitzenden Ulrich Wilhelm sowie Stefan Raue, Intendant des Deutschlandradios, für die bewährte Partnerschaft und Unterstützung der Initiative. Wir freuen uns auf einen ebenso vielfältigen Tag der Musik im nächsten Jahr.“

Tag der Musik 2019 am 21. Juni

Auf Anregung der Deutsch-Französischen Parlamentariergruppe und der Assemblée nationale hat der Deutsche Musikrat den Tag der Musik 2019 zum ersten Mal am 21. Juni gefeiert, an dem auch die Fête de la Musique stattfand.

Unter dem Motto „Musik machen – Haltung zeigen - Zusammenhalt. Europa. Vielfalt.“ wurde die öffentliche, mediale und politische Wahrnehmung der großen Bedeutung der Musik und des aktiven Musizierens damit an diesem Tag gebündelt und ein unüberhörbares Zeichen für die Kulturelle Vielfalt in Deutschland und in Europa gesetzt.

Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur unterstützen den Tag der Musik seit 2009 mit öffentlichen Statements.

Dr. Wolfgang Schäuble, Präsident des Deutschen Bundestages, zum Tag der Musik 2019:

„Musik machen – Haltung zeigen – Zusammenhalt“ – ein großartiges Motto für den diesjährigen Tag der Musik. Und ein wichtiger Appell. Wie Musik Haltung vermittelt und Zusammenhalt stiftet, hat unlängst der slowenische EU-Parlamentarier Lojze Peterle gezeigt. Mit dem wohl europäischsten aller Musikstücke, der „Ode an die Freude“, gespielt auf einer Mundharmonika, rührte er in der letzten Sitzung des EU-Parlaments vor den Wahlen nicht nur Abgeordnete zu Tränen. Musik kann politische und kulturelle Grenzen überwinden und bringt Menschen in Vielfalt zusammen. Dafür steht der Tag der Musik, der sicherlich auch 2019 wieder großen Anklang findet."

Warum gibt es den Tag der Musik?

Das Musikland Deutschland steht für eine beispiellose Kulturelle Vielfalt. Diese bedarf des Schutzes und der Förderung – nicht als luxusorientierte Freizeitgestaltung, sondern als Grundlage einer erfolgreichen Gesellschaftspolitik. Das wichtigste Ziel des Tages der Musik ist es, die große Bedeutung und den hohen Wert der Musik in Deutschland in kultur-, sozial-, bildungs- und gesellschaftspolitischer Hinsicht deutlich zu machen.

Was ist der Tag der Musik?

Der Tag der Musik ist eine Initiative des gesamten deutschen Musiklebens unter dem Dach des Deutschen Musikrates. Immer im Juni zeigen Chöre, Orchester, Musik- und allgemein bildende Schulen, Opernhäuser und viele andere Institutionen die Vielfalt und die Qualität der musikalischen Praxis im Musikland Deutschland.

Wann findet der Tag der Musik statt?

Der Termin im kommenden Jahr ist der 21. Juni 2020 (Motto: Beethoven).

Wer kann teilnehmen?

Zur Teilnahme ist jeder aufgerufen, der sich für Musik einsetzen möchte. Ob Chöre, Orchester, Bands, Kammermusikgruppen, Ensembles unterschiedlicher Stil- und Besetzungsgrößen, Kindergärten, Musikschulen, allgemein bildende Schulen, Musikvereine, Musiktheater, Musikhochschulen, Kirchen, Musikinstrumentenbauer, Musikalienhändler oder Musikliebhaber.

Wie kann man teilnehmen?

Sie können sich auf vielfältige Weise für den Tag der Musik engagieren und damit die musikpolitischen Botschaften der Initiative in die Öffentlichkeit tragen. So könnten Sie am Tag der Musik z.B.

  • ein schon geplantes Konzert unter das Motto "Tag der Musik" stellen
  • ein schon geprobtes Konzertprogramm unter der Leitidee Tag der Musik (erneut) aufführen
  • beim Stadtfest/Schulfest o.ä. einen musikalischen Beitrag für den Tag der Musik leisten
  • eine Podiumsdiskussion zum Thema Musikförderung mit Politikern und Unterstützern vor Ort organisieren
  • usw.

 
 
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